3 Bananen täglich

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Bananenstaude

Bananen fördern Produktivität

Ja, sie stärken uns im Innersten und geben uns den Mut, unnütze Schutzschilde „abzuschälen“ und uns zu zeigen wie wir sind. Sie stehen uns bei, wenn uns Ängste und Befürchtungen quälen. Dann solltest du mindesten 3 Bananen am Tag essen.
Dieses tolle Obst fördert uns auch in dem Wunsch produktiv zu sein, und im gleichen Zug bauen sie die „Aufschieberitis“ und andere unproduktive Verhaltensweisen ab.

Bananen enthalten guten Zucker

Leider wird noch viel zu oft erzählt, dass zu viel Zucker schadet, und dabei außer Acht gelassen, dass es unterschiedliche Zuckerarten gibt. Der Zucker, der schädlich ist, ist der raffinierte Zucker und andere Süßungsmittel, die du z.B. in Keksen, Kuchen, Schokolade, süßen Backwaren, ja sogar in Ketchup, Senf, Glas-Rotkohl, Glas-Gurken usw. findest.
Der Zucker in z.B. Obst ist von ganz anderer Art und überlebenswichtig für uns, für unser Gehirn, für den ganzen Körper. Im Unterschied ist der Fruchtzucker der Banane an lebenswichtigen Spurenelementen wie Mangan, Selen, Kupfer, Bor und Molybdän sowie Mengenelementen wie das für die Neurotransmitteraktivität so wichtige Kalium gebunden.
Außerdem bestehen Bananen nicht nur aus Zucker, sondern darüber hinaus aus Faserstoffen, Fruchtfleisch und Wasser. Gerade der Fruchtzuckergehalt sorgt für ein reiches Angebot an Antioxidantien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die uns (ganz natürlich) bei der Abwehr von Krankheiten unterstützen.

Bananen enthalten Eiweiß

Ja, sie weisen einen sehr hohen Gehalt an Aminosäuren auf, die zusammen mit dem hoch bioverfügbaren Kalium als Katalysatoren für die Bereitstellung von Elektrolyten dienen.

Krankheiten vorbeugen

Bananen besitzen starke antivirale Eigenschaften, sodass sie sogar die Vermehrung des Retrovirus HIV im Körper hemmen können. Das ebenfalls enthaltene Tryptophan kann Schlafstörungen bessern, verleiht innere Ruhe, lindert Ängste und Depressionen. Wer sich wegen Candida Sorgen macht, braucht Bananen nicht zu fürchten. Sie wirken sogar gegen Pilze und schädliche Bakterien, wobei sie zugleich die nützlichen Darmkeime ernähren. Das macht die Banane zu einer B12 freundlichen Frucht, da eine Fehlbesiedlung des Darms die körpereigene Produktion von B12 hemmt.

Bananen als Verdauungshilfe

…sind kaum zu übertreffen. Sie beruhigen den hyperaktiven Dünn-und Dickdarm, sie lösen Krämpfe und stressbedingte Verdauungsstörungen. Sie sind auch eine gewisse Geheimwaffe gegen Dickdarmentzündung, Reizdarmsyndrom und Morbus Crohn. Darüber hinaus stabilisieren sie den Blutzucker, und viele ihrer Inhaltsstoffe wirken bei Stress ausgleichend. So kommst du besser durch den Tag, und kannst dein Gewicht halten.

Reife Bananen

TIPS:

  1. TIP Manche mögen Bananen am liebsten, wenn sie noch grünlich und hart sind, andere bevorzugen die braune und schon etwas matschige Variante. In der noch grünen Variante sind Enzyme aktiv, die eine Verwertung der Nährstoffe verhindern. Die überreife Sorte mit dunkelbrauner Schale beginnt dagegen schon zu gären. Am besten und nahrhaftesten sind Bananen, wenn sie optimal reif sind. Das sind sie, wenn sie gelb und mürbe, aber noch fest sind. Iss sie also, wenn sie schön gelb ist und die ersten bräunlichen Stellen/Punkte zeigt, so wie oben auf dem Bild.
  2. TIP Bananen sind super für unterwegs. Wenn irgend ein Trip oder eine Reise ansteht, besorge sie dir so rechtzeitig, dass sie an dem Tag optimal gereift sind. Das würde ich dir sowieso empfehlen. Kaufe sie dir als Vorrat, denn in den Supermärkten liegen sie meist grün und hellgelb. Diese kannst du nicht essen. Lasse sie zu Hause nachreifen, so hast du immer Bananen parat, wenn du sie benötigst.
  3. TIP Auch für Sportler sind Bananen die ideale Nahrung; iss vor und nach dem Sport eine, und du füllst alle verbrauchten Reserven wieder auf, schneller als mit jedem anderen Nahrungsmittel.

REZEPT: Wenn du einen Mixer hast, probiere mal Folgendes aus:
Püriere 1 Banane mit 50g frischem Blattspinat (und Wasser). Solltest du keinen Spinat mögen, probiere es trotzdem. Du wirst den Spinat kaum wie gar nicht schmecken. Und wenn doch: gibst du noch eine weitere Banane hinzu. Dann fülle es ab in ein Schraubglas und du hast ein super tolles nahrhaftes Frühstück für unterwegs. Oder mixe dir gleich mehr davon, dann hast du noch etwas für den späten Vormittag.

Wußtest du, dass du mit Bananen auch ganz einfach Eis herstellen kannst?
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Nun wünsche ich dir einen tollen Wochenbeginn, bleibe oder werde gesund!

Quellen: Auszug aus dem Buch Medical Food von Anthony Williams

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Julian

    Hallo,
    danke für diesen Beitrag.
    Inwiefern helfen Bananen denn jetzt bei Produktivität und gegen Prokrastination? Bzw. besser als andere Lebensmittel?
    Konnte ich jetzt irgendwie nicht im Artikel lesen.
    Vielen Dank und liebe Grüße

    1. Nicole Wagner

      Lieber Julian,

      vielen Dank für deine Frage, die ich dir hiermit sehr gerne beantworten möchte:

      Bananen enthalten unter anderem die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, welche für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt wichtig sind.

      Im Unterschied zu raffiniertem Zucker ist der Fruchtzucker der Banane an lebenswichtige Spurenelemente… wie das für die Neurotransmitteraktivität so wichtige Kalium gebunden.

      Die Aminosäuren und die richtige Art von Kalium in den Bananen sind u.a. auch für den Wiederaufbau des etwaigen gestörten Neurotransmitter-Haushalts hervorragend. Wenn Nerven und Muskeln beruhigt sind, sind wir ruhiger, können besser denken und strukturierter arbeiten. Und das kann die Produktivität erhöhen, und die Aufschieberitis (Prokrastination) positiv beeinflussen.

      Probiere es einfach mal über einen gewissen Zeitraum aus.

      Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet, und ich konnte dir weiterhelfen.

      Herzliche Grüße
      Nicole

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