Blattgemüse * Das ist Gemüse – Hochadel

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Salat

Mit Blattgemüse Giftstoffe ausschwemmen

Wenn sich im Körper Giftstoffe angesammelt haben, kann das auch psychisch vergiftend wirken. Sehr viele Menschen fühlen sich festgefahren und beengt – sie wissen oder können nicht weiter. Blattgemüse können ein Schritt sein, der die Dinge wieder in Gang bringt. Wenn du körperliche Schlacken ausschwemmst, lösen sie auch Depots toxischer Emotionen auf, so dass diese gleichsam „ausgeleitet“ werden können. Der Verzehr von mehr Blattgemüse kann sehr befreiend wirken, man fühlt sich gereinigt und klar – so, wie es eigentlich immer sein sollte.

Ergreife den Augenblick

Wie viele Chancen hast du schon vertan? Die Zeit vergeht so schnell, und auf einmal sind wir vielleicht mit den Geburtstagswünschen, die wir einer Freundin schicken wollten, zu spät dran. Blattgemüse lehren uns den Augenblick zu ergreifen. Sie sind ja auch selbst nicht sehr lange haltbar, und je früher wir sie nach der Ernte verspeisen, desto besser können sie unserer Gesundheit dienen. Wenn wir dafür ein Gefühl bekommen haben, nehmen wir die flüchtigen Augenblicke des Lebens wacher wahr. All diese Gelegenheiten bieten sich uns nur, wenn wir geistesgegenwärtig genug sind zu erkennen, was wir da vor uns haben.

„Iss dein Gemüse“

Diesen Satz haben wir vermutlich noch aus der Kindheit in Erinnerung, und denken gleich an klassische Gemüsebeilagen wie Möhren, Brokkoli, Erbsen oder grüne Bohnen.

Blattgemüse dagegen gelten als langweilig und eher als Grundlage für Salate, bei denen die weiteren Bestandteile wesentlich interessanter sind. In Wirklichkeit verdienen Kopfsalat, Spinat, Mangold, Feldsalat und Brunnenkresse besondere Anerkennung, weil sie so Außerordentliches für unsere Gesundheit leisten. Ich hatte ja auch schon über die anderen Blattgemüse geschrieben und gesprochen; in dem Beitrag „Kohl und die Großfamilie der Kreuzblütler“. Es werden noch Beiträge folgen zu Rettiche, Löwenzahnblätter, Petersilie und Koriander.

Für Salat geeignetes Blattgemüse ist keineswegs „breite Masse“, sondern zählt zum Gemüse Hoch-Adel.

Verschiedene Blattsalate

Beschwerden durch Rohverzehr

Es besteht das verbreitete Missverständnis, dass diese Blattgemüse, wenn man sie roh zu sich nimmt, ballaststoffreiche „grobe“ Nahrung seien, die schwer zu verdauen ist. In Wirklichkeit ist Blattgemüse praktisch vorverdaut und verlangt dem Verdauungssystem wenig Arbeit ab. Es massiert Magen und Darm von innen und kehrt sie aus, wobei alte Schimmel-, Hefe- und andere Pilzreste zusammen mit sonstigen Rückständen und Abfalldepots entfernt werden, was die Ausscheidung dann erst richtig effektiv macht. Durch Rohverzehr ausgelöste Beschwerden haben meist mit überempfindlichen Nerven und Entzündungen im Verdauungstrakt zu tun – sofern es sich nicht einfach um die Putzwirkung der in den Pflanzen enthaltenen Fasern handelt. Sollte es bei dir so sein, beginne mit einer kleinen Menge Kopfsalat oder einer weichblättrigen roten Sorte oder Spinat.

Auf längere Sicht sind Blattgemüse wunderbare Heilmittel für eine gestörte Verdauung. Sie machen die Verhältnisse im Verdauungstrakt insgesamt basischer, weil sie die Magensäure verstärken, die dann wiederum die schlechten Bakterien abtötet, die für die Entstehung ungesunder Säuren und damit für Reflux-Ösophagitis und Sodbrennen verantwortlich sind. Besonders wirksam sind Blattgemüse gegen Helicopter pylori, eine Bakterienart, die Magengeschwüre auslösen kann.

Die basische Wirkung der Blattgemüse entfaltet sich auch im Lymphsystem, das aufgrund seiner ständigen Belastung mit chemischen Schadstoffen, Säuren, Kunststoffbestandteilen, Pestiziden und Schwermetallen extrem sauer werden kann. In der Medizin ist noch nicht bekannt, dass basische Verhältnisse im Blut, in den Organen, im endokrinen System, Fortpflanzungssystem und Zentralnervensystem total von basischen Verhältnissen im Lymphsystem abhängig sind. Blattgemüse reinigen das Lymphsystem von allen Giftstoffen, und nur dann kann es basisch werden. Darin liegt die entscheidende Bedeutung dieser Gemüse für unsere Heilung und Gesundheit.

Blattgemüse enthalten außerdem lebenswichtige Mineralstoffe, insbesondere eine Gruppe von Kofaktoren, die mit Natrium assoziiert sind. Darunter bioverfügbare Formen der Elemente Jod, Chrom, Schwefel, Magnesium, Kalzium, Kalium, Mangan und Molybdän, die für Neurotransmitter und Nervenzellen sowie für die Bildung von Elektrolyten sehr wichtig sind. Nicht zu verachten ist auch der hohe Gehalt an Enzymen, an Vitamin A und Vitaminen der B-Gruppe (zum Beispiel Folsäure), an heilungsfördernden Alkaloiden, an Mikronährstoffen für das endokrine System und an für diese Gemüse spezifische Formen von Chlorophyll und Carotinen. Diese Nährstoffe versorgen in ihrem Zusammenspiel alle Organe und Organsysteme, so dass man die Blattgemüse als grundlegend für unsere Gesundheit bezeichnen kann. Sie wirken gegen Viren, Bakterien und Schimmelpilze. Sie sind zwar arm an Energie liefernden Kohlenhydraten, aber gegen akute und chronische Krankheiten leisten sie Großartiges.

Von der Sorge, ob du genügend Eiweiß bekommst, kannst du dich verabschieden, wenn du genügend Blattgemüse isst. Du wirst nirgendwo ein besser bioverfügbares Eiweiß finden als im Blattgemüse. Dadurch ist es auch besonders wirksam bei allen mit dem Eiweißstoffwechsel verbundenen Erkrankungen wie Gicht, Nierenkrankheiten, Nieren- und Gallensteine, Gallenblasenerkrankungen, Hepatitis C, Lyphödem, Bindegewebsschäden, Osteoponie, Osteoporose, Arthrose und Herzkrankheiten, die alle auf nicht aufgeschlossenes und deshalb nicht assimiliertes Eiweiß zurückzuführen sind, das den Körper belastet.

Wenn du also das nächste Mal hörst wie jemand Blattgemüse als „Kaninchenfutter“ bezeichnet, denke an das, was du eben gelesen hast.

Salat

6 TIPS

  1. TIP: Stelle dir einen Wochenplan für Blattgemüse auf, damit es jeden Tag etwas anderes als Salat (oder in sonstigen Gerichten) gibt. So kannst du dich spielerisch an eine optimale Nährstoffversorgung herantasten.
  2. TIP: Wenn du es zu mühsam findest rohes Blattgemüse zu kauen, dann versuche es einmal zusammen mit Gurken oder Selleriestangen zu entsaften.
  3. TIP: Eine Idee für einen Smoothie: Spinat mit frisch gepressten Orangensaft im Mixer pürieren.
  4. TIP: Pflanze dir dein eigenes Blattgemüse an. Dann kommst du nicht nur in den Genuss seiner natürlichen Probiotika, sondern du erreichst auch, dass die Pflanzen für dich persönlich wachsen, als stünde dein Name auf jedem Blatt.
  5. TIP: Ernte von deinen selbst angebauten Pflanzen einmal etwas in der früheren Entwicklungsphase. Dadurch stimmst du deinen Körper darauf ein später noch größeren Nutzen aus den ausgereiften Pflanzen zu ziehen.
  6. TIP: Salatblätter können z.B. Fladenbrote wunderbar ersetzen. Belege die Salatblätter mit leckeren Zutaten, um sie dann zu Tacos oder Burritos zu rollen.

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⁣⁣❤️⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣ Ich wünsche dir einen tollen Sonntag, und einen angenehmen Wochenstart! Bleibe oder werde gesund!

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