Rund um die Kartoffel

Verschiedene Sorten Kartoffeln.

Wußtest du eigentlich, dass es an die 3000 Kartoffelsorten gibt? Ich könnte jeden Tag Kartoffeln essen. Und du?

Das heutige Thema sind also die Kartoffeln

Kartoffeln gehören zum Wurzelgemüse. Sie sind so immens vielfältig, du kannst so viele tolle Gerichte mit ihr zaubern. Kartoffeln mit Quark (vegan natürlich), mit Gemüse in sämtlichen Variationen und unterschiedlich gewürzt, Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kartoffelbrei frisch zubereitet oder auch nochmals in der Pfanne gebraten, Pellkartoffeln, Pommes Frites. Dann gibt es noch die Süßkartoffel…

Schon alleine mit der Kartoffel gibt es so viele unterschiedliche vegane Möglichkeiten.

Kann man Kartoffeln roh essen?

Es gibt ja viel Gemüse, das man roh essen kann. Zum Beispiel auch Brokkoli und Blumenkohl. Wußtest du das? Ich wußte das früher nicht.

Also die Kartoffel sollte man nicht roh essen. Sie hat einen großen Anteil an Stärke und ist somit schwer verdaubar.

Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengwächsen, diese produzieren Alkaloide. Das sind giftige chemische Verbindungen, zu denen auch Solanin gehört. Rohe Kartoffeln enthalten also mehr Solanin. Solanin ist sehr wichtig für die Kartoffel, sie dienen der Knolle als natürlichen Schutz gegen Schädlinge und Schimmelpilze. Sie sind aber auch für den Menschen giftig, wenn sie in zu hohen Dosen eingenommen werden.

Solanin finden wir bei der Kartoffel vor allem unter der Schale und an den grünen Keimstellen. Es wird in der Regel beim Kochen ausgelöst. Solanin ist auch der Grund dafür, warum man die Kartoffeln schälen sollte. Und ganz wichtig: Das Kochwasser bitte nicht weiterverwenden. Ich lese bzw. sehe oft bei Rezepten in den Videoanleitungen, dass das Wasser weiter verwendet wird. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt auch, das Kochwasser von Kartoffeln wegzuschütten, da Solanin wasserlöslich und hitzestabil ist.

Vergiftungen können ab einer Konzentration von einem Milligramm Solanin pro Kilogramm Körpergewicht auftreten. Der durchschnittliche Solaningehalt von sachgerecht erzeugten Feldfrüchten liegt bei unter 100 mg/kg frischen Kartoffeln. Die Konzentration von Solanin in der Pflanze steigt bei Nässe und geringen Temperaturen, vor allem wenn diese Wetterverhältnisse kurz vor der Rodung auftreten.

Wie kann man Solaninbildung vermeiden?

Heutzutage werden die  Kartoffelsorten, die am meisten gekauft werden, so gezüchtet, dass sie nur einen geringen Solaningehalt haben. Um das Risiko einer Vergiftung weiter zu verringern, lagerst du die Kartoffeln am besten dunkel, kühl und trocken, damit sich möglichst wenig Keimstellen bilden.

Außerdem: Kartoffeln in jedem Fall schälen bzw. pellen, denn die Kartoffelschale enthält Solanin.

Kartoffeln sorgen für eine abwechslungsreiche Ernährung.

Nährstoffe der Kartoffeln

Zuerst einmal: Kartoffeln enthalten hochwertiges Protein. Nämlich rund 2g/100g, 15g hochwertige und vollwertige Kohlenhydrate und dabei nur 13mg Fett.

Weiterhin sind sie reich an Kalium und Eisen ist mäßig gut vorhanden. Essentielle Aminosäuren finden wir in der Kartoffel über 900mg.

Am besten ist die Kartoffel frisch zu verzehren anstatt aus Fertigprodukten.

Die Süßkartoffel

Die Süßkartoffel bringt Abwechslung auf den Speiseplan. Sie sollte auch gekocht verzehrt werden. Achte aus ökologischen Gründen bei der Süßkartoffel bitte gerne auf die Herkunft, da der größte Exporteur China ist gefolgt von Nigeria und Tansania.

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