Kurkuma nicht nur gegen Entzündungen

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Kurkuma und Ingwer
Kurkuma und Ingwer

Die Kurkumawurzel

Kurkuma oder Gelbwurz fördert unser Wohlbefinden auf jede erdenkliche Art. Bekannt ist, dass Kurkuma bis zu 3% Curcumin enthält, den gelben Pflanzenfarbstoff, der auch für die entzündungshemmenden Eigenschaften dieser Pflanze verantwortlich ist. Sehr nützlich ist Kurkuma bei Zuständen wie Lupus erythematodes, die dadurch charakterisiert sind, dass der Körper auch dann noch bei seinen eingefleischten Reaktionszyklen bleibt, wenn der ursprüngliche Auslöser (beim Lupus das Epstein-Barr-Virus) nicht mehr vorhanden ist.

Beachte, dass bei chronischen Entzündungen wie bei Autoimmunerkrankungen einfach Abwehrreaktionen des Körpers auf Eindringlinge wie etwa Viren darstellen und nicht bedeuten, dass der Körper sich gegen sich selbst wendet, wie heute vielfach irrtümlich angenommen wird. Doch wenn so ein Zyklus einmal in Gang gekommen ist, braucht der Körper manchmal auch nach der Beseitigung des Krankheitsauslösers Unterstützung, um den Kreislauf zu unterbrechen. Und das kann niemand besser als die Kurkumawurzel, weil sie natürliche entzündungshemmende Substanzen enthält, die überschießende Entzündungsreaktionen auf pathogene Einflüsse dämpfen.

Kurz: Kurkuma ist wunderbar für alles Entzündliche und deshalb Schmerzhafte im Körper; seien es die Nerven, das Gehirn oder die Gelenke.

Das Gehirn

Apropo Gehirn: Viele Menschen laufen mit einer nicht diagnostizierten niedriggradigen viralen Enzephalitis (Gehirnentzündung) herum, die eine so geringe Schwellung auslöst, dass sie bei medizinischen Untersuchungen nicht auffällt. Die Symptome können allerdings erheblich sein, und die Diagnose lautet dann manchmal „myalgische Enzephalomyelitis“ oder „chronisches Müdigkeitssyndrom“. Tatsächlich handelt es sich um eine rätselhafte Erkrankung, die letztlich durch Epstein-Barr-Viren ausgelöst wird.

Zu ihren Symptomen gehören Kopfdruck, Benommenheit, Schwindel, starke Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen (das sich auch mit Brille nicht bessert), Verwirrungszustände und starke Ängste bis zur Panik. Bei solchen Zuständen ist Kurkuma das Mittel der Wahl.

Kurkuma – weitere Unterstützung

Kurkuma wirkt nicht nur gegen Entzündung, sondern verbessert auch die Durchblutung. Das macht die Wurzel zum idealen Gewürz für alle, die mit chronischen Histaminreaktionen zu kämpfen haben oder deren Blut wegen Leber- oder Kreislaufschwäche mit Giftstoffen überladen ist.

Besonders günstig wirkt sich der hohe Mangangehalt zusammen mit dem Curcumin aus. Er reduziert das schlechte Cholesterin und vermehrt das gute, hemmt Tumoren und Zysten und kann praktisch allen Krebsarten vorbeugen, vor allem dem Hautkrebs. Darüber hinaus verstärkt das Mangan die Fähigkeit des Curcumins unseren Körper von giftigen Metallen zu befreien.

Bist du wertvoll?

Kurkuma tut Menschen gut, denen es schwer fällt sich selbst als wertvoll zu empfinden. Wenn du beobachtest, dass du deinen guten Anteil an Unternehmungen oder deinen Beitrag zu Beziehungen herunter spielst, immer etwas an dir auszusetzen hast, oder Komplimente schlecht annehmen kannst, dann greife zu Kurkuma, damit du mehr zu schätzen lernst, was für ein wertvoller, großartiger Mensch du bist und was du alles zu bieten hast.

Wozu überhaupt Entzündungen?

Die starken entzündungshemmenden Eigenschaften der Gelbwurz sind dazu da, uns einmal Luft zu verschaffen, damit wir uns fragen können, in welche Bereiche unseres Lebens mehr Ruhe einkehren sollte. Entzündung ist ja nicht nur ein körperliches Geschehen, sondern wir können auch geistig, psychisch und sogar spirituell „entzündet“ sein. Das kann sich in Form von Urteilen, Schuldzuweisungen, Wut und chronischer Unzufriedenheit zeigen und ist, wie die Entzündungen im Körper, sehr unangenehm. Vielleicht liegt der ursprüngliche Grund deine Unmuts weit zurück, aber jetzt setzt sich das ganz wie von selbst immer weiter fort, und du durchlebst den Schmerz immer wieder. Wenn du diese „existenzielle Entzündung“ wieder einmal kommen siehst, vergegenwärtige dir noch einmal die ursprüngliche Situation, mit der das alles begann, und lasse dir vom Kurkuma den Anstoß geben, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

2 weitere TIPS

  1. Bei Husten, Halsweh, Erkältung, Grippe und Nebenhöhlenentzündungen kannst du Kurkuma und Ingwer (beide frisch) zusammen entsaften, um eine Art Konzentrat zu erhalten, von dem du im Laufe des Tages immer wieder kleine Schlucke nimmst. Das wirkt schleimlösend, auswurffördernd und beschleunigt die Heilung.
  2. Mache doch mal einen Versuch mit Kurkuma, und zwar nach einem Training oder körperlich schwerer Arbeit. Es spielt keine Rolle, ob du ein Gericht damit würzt, den Saft, einen Kurkumatee trinkst oder ein Nahrungsergänzungsmittel nimmst. Kurkuma verkürzt die Erholungsphase der stark beanspruchten Muskeln, Bänder und Gelenke und wirkt entzündungshemmend bei kleinen Verletzungen, die du vielleicht gar nicht bemerkt hast, die aber sonst ein unangenehmes Nachspiel hätten.
Kurkumatee
Kurkumatee

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