Meine Reinigung/Entgiftung – Teil 2

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Meine Reinigung Teil 2

So, nun folgt mein 2. Teil meiner Reinigung. Im ersten Teil hatte ich ja über die ersten 14 Tage erzählt, und nun folgen die letzten 14 Tage.

Kartoffeln/Reinigung

Die ersten 2 Wochen war es eigentlich echt prima. Alles hat sehr lecker geschmeckt, und ich war immer satt. Hunger hatte ich nie. Das ist schon einmal sehr wichtig. Doch irgendwann wird auch mir immer das gleiche Essen und Trinken zu viel. Es fing in der 3. Woche an. Ich habe weiter durchgehalten. Ich ass und trank weniger, ich war früher satt als noch zu Beginn meiner Reinigung. Hätte man mich allerdings Kartoffeln essen lassen, die hätte ich immer geschafft. 🙂

Und: Ich hätte ja auch nicht immer das Gleiche essen und trinken müssen. Doch auch ich bin manchmal faul. UND: ich wollte das ausprobieren. So kann ich in Zukunft viel besser beraten. Es ist wichtig alles auszuprobieren, und zwar mit einer neutralen Einstellung dazu, bevor man sich ein Urteil leisten kann, finde ich. Wenn man natürlich von Anfang an gegen etwas ist, macht es wenig Sinn. Das wird nicht klappen.

In der 3. Woche meiner Reinigung ging es los

Ich dachte ja nicht, dass ich überhaupt eine Woche schaffe. Und schon war ich in der 3.Woche. Das ging echt alles sehr schnell. Was sich Tolles in den ersten 2 Wochen mit meinem Körper, in meinem Körper ereignet hat kannst du in meinem Blogartikel lesen. Und ich bin echt stolz auf mich. Das tut gut. Es tut gut zu wissen und zu spüren, dass ich mehr schaffe als ich gedacht hatte. Und das kannst du auch. Egal in welchem Bereich.

Meistens denken wir doch: das schaffe ich nicht, oder? Ich jedenfalls bin mit Menschen aufgewachsen, die so denken. Ob in der Familie, Schule oder Freunde. Das ist wohl so meine Generation. Denn wenn ich heute die jungen Menschen sehe, mit was für einer Selbstverständlichkeit und Selbstbewusstsein sie Dinge unternehmen, und vor allem Unternehmen auf die Beine stellen. Wow. Ich setze große Hoffnung in die junge Generation.

Spargel/Reinigung

Gut, ich schweife ab. Also die 3. Woche:

Ich habe ja in den ersten 14 Tagen u.a. kein Salz zu mir genommen. In der Nahrung, die ich gegessen und getrunken habe ist genug Natrium enthalten. Das war auch prima, durch die bestimmten Lebensmittel und die Kombination verschiedener Lebensmittel hatte ich auch nichts vermisst. Doch dann merkte ich immer mehr wie es mir fehlte, weil ich immer das Gleiche ass und trank. Mal in einer anderen Kombination, aber schon im ähnlichen Geschmack. Das würde ich das nächste Mal ändern. Übrigens hat etwaiger erhöhter Salzkonsum, laut einer Studie, bei Veganern, die sich vollwertig ernähren, keinen negativen Einfluss auf die Gesundheit. Was jetzt nicht heißt, dass diese Salz ohne Ende konsumieren können. Doch bei diesen Menschen schlägt es nicht so auf die Gesundheit wie bei Mischköstlern.

Es ging auch positiv weiter mit meiner Gesundheit. Ich werde jetzt sehr offen, da ich damit kein Problem habe. Wenn ich mir morgens, und auch ab und zu über den Tag verteilt, die Nase putze, lösten sich Eiterstücke. Woher die kamen, keine Ahnung. Ich vermute, dass es Viren waren, die seit Jahren in meinem Gewebe sitzen. Wie übrigens bei den meisten von uns. Durch die lange Entgiftung löste sich das. Genau wie mein Stuhlgang sich veränderte. Ich hatte immer guten Stuhlgang, jedenfalls seit ich mich vegan ernähre. Davor hatte ich meist Verstopfung, was absolut Sinn machte, denn ich hatte kaum Ballaststoffe zu mir genommen, viel Käse und weißes Brot gegessen.

Stuhlgang, der nicht riecht, ist gut. Genau wie unser Atem morgens riecht. Das ist nicht der Fall, wenn du rohvegan isst. Warum nicht? Was ist das, was in unserem Mund riecht? Bakterien. Nicht schlimm, da der Körper das schon schafft mit ihnen umzugehen. Doch wenn es immer mehr werden, wird es irgendwann schwierig. Und wenn es weniger werden, umso besser. Dazu muss ich auch erwähnen, dass es gute und schlechte Bakterien gibt. Das dazu.

In bzw. durch warme/n Lebensmitteln entwickeln sich Bakterien. Ganz einfache Erklärung. Auch aus dem Grund ist  die rohvegane Kost die gesündeste. Ab und zu etwas Warmes ist ok. So werde ich das jetzt fortführen.

Mein 1.Salz während der Reinigung

In der 2. Hälfte der 3. Woche begann ich. Ich ass Salatgurke mit Salz. Was für eine Geschmacksexplosion. Wow, ich war so überwältigt. Auch zu den Tomaten ass ich von nun an wieder Salz. Das beruhigte mich, und so würde ich auch die restlichen 1,5 Wochen der Entgiftung schaffen. Dachte ich. Es war schon schwierig. Die letzte Woche war echt nicht schön. Ich war zickig, hatte schlechte Laune, die ich aber gut verdrängen konnte. Doch ich war genervt, spielte mit dem Gedanken aufzuhören. Klar, das kommt dann irgendwann. Das Gehirn spielt dann etwas verrückt. Ich sah Kartoffeln vor mir, Falaffel, Kartoffelpizza, Brot, also alles Herzhafte, was ich mir erträumen konnte.

Katze/Reinigung

Avocado und meine 1. Kartoffeln

In der letzten Woche habe ich dann angefangen Avocado zu essen. So lecker. Ein Traum. Schön mit Salz, Pfeffer, Zitrone. Wie schön kann essen sein. Oh mein Gott. Dann habe ich mir auch Kartoffeln gekocht. Oh man, du glaubst gar nicht, wie ich mich gefreut habe. Also nur Kartoffeln, nichts dazu. Mit etwas Himalaya Salz. Das hat mir schon gereicht. Dann konnte ich wieder weiter durchhalten, denn ich wußte ja wofür ich es mache. Aufgeben kam nicht in Frage. Ich konnte mich also jeden Tag auf etwas freuen. Auf meine Avocado, meine Kartoffeln.

Dann kam auch endlich wieder der 1. Spargel für mich. Wow, ich habe so viel gegessen. Bestimmt 1 kg Spargel mit Kartoffeln. Hui. Das tat so gut. Doch ich wurde müde, ganz müde. Wahnsinn was Nahrung so ausmachen kann. Das wurde mir wieder so was von bewusst. Klar, das warme Essen macht müde. Gerade, wenn ich es nicht mehr gewohnt war. Denn ich habe in den ersten 3,5 Wochen nichts Warmes gegessen oder getrunken.

Nach der Reinigung wieder normal essen…?

Dann kam der Tag der Tage. Der Neubeginn, der wieder „normal-essen-Tag“. Natürlich konnte ich meinen Körper jetzt nicht überfluten mit allen Dingen, die ich vermisst hatte. Ich musste es langsam wieder aufbauen. Und ich erinnerte mich auch an die Zeit, als ich auf die vegane Ernährung umstieg. Ich ernährte mich rohvegan, ohne es zu wollen. Es war damals Sommer, und es hatte sich so ergeben. Und mir erging es in dieser Zeit besser als je zuvor. Rohvegan ist noch die beste und gesündeste Kost. Doch so streng möchte ich gar nicht sein, nicht mit mir und nicht mit anderen. Wie schon weiter oben erwähnt ist ab und zu ein warmes Essen vollkommen ok.

Die ersten Tage nach der Entgiftung schlug ich voll zu. Ich ass alles, was ich so vermisste. Und ich merkte, dass das zwar ok war, mir es aber anders besser geht. Ich war dann auch irgendwann beruhigt, und konnte mich wieder der anderen Kost widmen, also der noch gesünderen. 🙂

Ich suchte also meine alten Rezepte heraus, und fing an wieder die rohveganen Gerichte zuzubereiten. Was für ein Geschenk. Und so lecker. Natürlich wieder eine Umgewöhnung. Aber das ist vollkommen ok. So bleibt mein Gehirn in Übung. Das Wichtige ist ja zu erkennen, was das Essen mit uns macht bzw. die Lebensmittel. Und dass es gar nicht so schlimm ist, mal etwas anderes zu essen, oder mal längere Zeit etwas anderes zu essen. Doch weiß ich auch, dass die viele Menschen meinen, sie sind zu schwach dafür. Doch weißt du, dass sind nur deine Gedanken. Und die können viel anrichten, also auch ins Positive. Genau wie die Angst. Die kann auch viel anrichten. Also sei frei von Negativem und fange einfach an.

Avocdo/Reinigung

Ich werde mir auch nicht verbieten warme Lebensmittel oder Getränke zu mir zu nehmen. Ich werde darauf achten die meisten Lebensmittel roh zu verzehren, was heißt: nicht wärmer als 42 Grad. Also Lebensmittel aus dem Dörrgerät z.B. sind prima. Und in diesem Dörrgerät kann man ja viele tolle Leckerlies herstellen: Bananencrepe, Mangocrepe, rohveganes Brot, Bratlinge, Kekse und ach so viele leckere Dinge.

Also ich werde auf jeden Fall einen Online Kurs zu dieser Reinigung/Entgiftung erstellen. Doch zuerst veröffentliche ich den Workshop Säure Basen Haushalt. Es wird also noch etwas Zeit benötigen.

Da ich bereits einige Anfragen zu der Reinigung enthalten habe, kann ich vorerst eine 1:1 Beratung anbieten. Wenn du also diese Reinigung gerne durchführen möchtest, und zwar mit mir an deiner Seite, dann schreibe mir an:

kontakt@veganeernaehrungsberatung.de 

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Ich wünsche dir einen tollen Wochenbeginn, bleibe oder werde gesund!

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