Zeiten der Veränderung – 7 Tips

83

7 allgemeine Tips zur Veränderung

In diesen Zeiten möchte ich dir mehr denn je helfen, Tips geben, Alternativen aufzeigen. Ist das nicht alles wie Science Fiction? Hätten sich manche Menschen nicht genau so etwas auf Netflix angeschaut? (Dazu muss ich sagen, ich kenne Netflix nur vom „Hören/Sagen“ und es noch nie benutzt.) Ja, und nun sind wir selbst mittendrin in diesem Science Fiction Video. Ich möchte meine Gedanken dazu hier aufzeigen. Auch für diejenigen, die mir nicht auf Instagram folgen. Denn dort poste ich meine Statements regelmäßig in der Story. Also wenn du regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden möchtest, folge mir auf >> Instagram. 

Ich möchte dir nun etwas über mein Leben erzählen, damit ich dir so hoffentlich helfen kann, du vielleicht motiviert bist, oder auf irgend eine andere Art & Weise Unterstützung daraus ziehen kannst.

Leben heißt Veränderung

Das war schon immer mein Motto. Dabei meine ich nicht unbedingt große Veränderungen. Es reichen bereits kleine Veränderungen in deinen alltäglichen Gewohnheiten. Gut, ich habe es dann tatsächlich größer gemacht: Ich habe 6 abgeschlossene Ausbildungen. Und bin eigentlich in der 7. zur Heilpraktikerin. Das bleibt aber seit einigen Monaten leider aus Zeitmangel auf der Strecke. Ich habe einfach immer weiter gesucht, bis ich das gefunden habe, was mich zufrieden stellt, erfüllt und wozu ich jeden Morgen aus dem Bett springe. Also bitte gib auch du nicht auf. Ich meine 6 Ausbildungen dauern auch seine Zeit. Und ich wußte ja nicht, wie lange ich noch suchen würde, bis ich das Richtige, das zu mir passt, finden werde. Ich habe sehr harte Zeiten hinter mir, wußte oft nicht, ob ich überlebe werde. Aber ich habe durchgehalten – mal mehr – mal weniger kräftig. Einsamkeit, Schmerzen und Existenzangst waren meine 3 Begleiter. Ich bin eine Kämpferin.


Schon Albert Einstein sagte (Zitat):

Albert EinsteinVeränderung - Albert Einstein


Klar, oder? DU bist der entscheidende Punkt. Nur DU alleine. Jetzt mal echt ganz einfach gedacht: Wenn du z.B. deine Zähne nicht putzt, wird es keine andere Person tun. Also vielleicht auf Wunsch dein Partner oder früher die Eltern etc. Aber ich denke, du weißt, was ich meine, oder? Also: wenn der Staub auf dem Regal liegt, bleibt er so lange liegen, bis ihn jemand weg wischt. Wenn du zur Toilette musst, musst du zur Toilette gehen, das kann niemand anderes für dich erledigen. Ja, das ist doch klar, denkst du vielleicht. Aber denke mal wirklich intensiv darüber nach! Das gilt für alle Lebensbereiche!

ALSO: Wenn DU das, was dich an deinem Leben stört, nicht änderst, wird es niemand machen. Niemand. Keine Politik, nicht deine Freunde, nicht deine Eltern, nicht deine Lehrer, niemand. Bis zu einem gewissen Punkt – ja. Und es gibt auch Menschen, die sich gerne alles von anderen machen lassen, und wiederum andere Menschen, die gerne immer anderen helfen (aus verschiedenen Gründen – darauf möchte ich jetzt nicht eingehen). Aber irgendwann reicht die Hilfe von anderen nicht mehr aus. Sie können dir keinen neuen Job besorgen bzw. beim Vorstellungsgespräch erscheinen, sie können nicht deine Arbeit erledigen. Denn du hast ja auch Wissen, das vielleicht niemand anderer hat in der Form.

Das Interessante ist, dass ich früher auch anders gedacht habe. Ich habe, ganz unbewusst, immer gedacht: Andere sind für mich verantwortlich. Andere sagen mir, was ich anziehen soll, was ich essen soll, wann ich ins Bett gehen soll. Und wenn ich krank bin, hilft mir der Arzt.  Ja, als ich ein Kind war, war das wohl auch so. Aber irgendwann ist das vorbei.

Dann bist du vielleicht bei einem Unternehmen angestellt: Dein Arbeitgeber gibt dir vor, wann du zur Arbeit erscheinen musst, wann du Feierabend hast, und welche Arbeit du erledigen musst. Du musst einfach nur da sein, alles andere wird geregelt. Nicht bei jedem Menschen, aber grob gesagt. Verstehst du, was ich meine? Hast du so mal darüber nachgedacht, dass wir doch oft einfach gelebt werden anstatt selbst zu leben, anstatt unser Leben selbst zu gestalten? Weißt du überhaupt, wie du leben möchtest, oder ist das alles in dir vergraben?

Manch eine Person macht andere Personen für sein Leben verantwortlich. Die Politik ist Schuld, oder das Unternehmen, in dem ich arbeite ist Schuld, oder meine Eltern, mein Partner, meine Partnerin oder wer auch immer. Weil? Naja, weil …wenn die Politik das und das machen würde, würde es mir besser gehen. Oder: wenn mein Unternehmen anders handeln würde, würde es mir besser gehen. Oder: Wenn meine Eltern mich anders erzogen hätten oder mehr Zeit gehabt hätten, oder nicht geschieden oder gestorben wären, oder dies oder jenes gemacht oder nicht gemacht hätten, würde es mir besser gehen. Ja, kann sein. Aber dein Leben ist jetzt so wie es ist. Und das hat auch seinen Grund. Jeder Mensch hat seine Aufgaben. Also mach das Beste daraus. Love it, change it or leave it. Also liebe das, was du tust, verändere es oder lasse es hinter dir. Das gilt für alle Bereiche des Lebens. Nochmals:

Niemand kann DEINEM Leben eine Veränderung geben !

Menschengruppe


So, damit kommen wir in Zeiten von Corona zu meinen Tips:

  1. Jetzt hast du viel Zeit dir Gedanken zu machen, Grundsteine für eine Veränderung zu legen. Wenn du unzufrieden bist, schaue dir diesen Bereich ganz genau an: Womit bist du genau unzufrieden? Schreibe alles auf. Wichtig! Dann denke nach, wie du das verändern kannst. Oder was an der Situation, dem Teil deines Lebens positiv ist, was verbesserungswürdig. Die Umstellung muss nicht sofort passieren. Wenn du es aufschreibst und an dem Tag ins Bett gehst, wird dein Unterbewusstsein arbeiten. Vielleicht hast du am nächsten Morgen schon eine Idee zu einer Veränderung. Wenn nicht, erzwinge nichts. Das kann auch mal etwas dauern. Lasse los und packe weiter dein Leben an. Es kann sein, dass sich alles erst einmal umgewöhnen muss. Dein Gehirn möchte so schnell keine Veränderung. Läuft doch alles gut so wie es ist. Du lebst. Das ist für das Gehirn die Hauptsache. Wie du lebst, interessiert erst einmal nicht. Das heißt: du musst eine Veränderung immer und immer wieder machen, bis das Gehirn sagt: OK – verstanden. Wenn Chef das unbedingt so will, dann machen wir das so. Ähnlich wie mit der Zahnbürste, die du mal woanders hinstellen solltest (ich erwähnte das schon des Öfteren). Du wirst sehen, du wirst sehr oft noch an die „alte“ Stelle fassen, BEVOR das Gehirn sich umgestellt hat. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. So ist das. Mache weiter! Nicht aufgeben!

  2. In Zeiten von Corona achte mehr denn je auf dein Immunsystem, also auf die Nahrung, die dein Körper bekommt, damit er immer seine Arbeit leisten kann. Bitte keine Fertiggerichte oder nur selten. Nudeln sind nicht gerade förderlich. Nudeln sind zum Überleben nicht notwendig. Ja, sie machen satt, aber das ist auch schon alles. Wichtig ist: frisches Obst und Gemüse. Und zwar mehrmals täglich. Schau in meinen letzten Beitrag oder meine letzte Podcast-Episode: die Empfehlung lautet bei Äpfeln zum Beispiel: 3 am Tag. Wenn du noch mehr Obst und dazu auch noch viel Gemüse isst, hast du gar keinen Hunger mehr. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich damit zu beschäftigen. Zeit ist momentan genug da. Also setze dich doch mit dir und deinem Körper etwas auseinander.

  3. Achte bitte auch auf deine Gedanken, und auf deine Einstellung. Schlechte Gedanken, schlechte Einstellung = schlechte Gesundheit. Stress ist pures Gift für den Köper. Und schlechte Gedanken, eine schlechte Einstellung zum Leben ist Stress für den Körper.

          Was kannst du tun mit der vielen freien Zeit in Quarantäne ? Da fällt mir ein:

4. >> Ausmisten. Die meisten Menschen haben so viel Kram! So viel unnützen Kram. Das habe ich bei mir gemerkt,  als ich letztes Jahr umgezogen bin. Ich habe so Vieles verschenkt und auch entsorgt, dass ich jetzt mit weniger              viel zufriedener lebe. Und ich habe immer noch zu viel. Auch ich werde in diesen Tagen wieder ausmisten. Sei es            Kleidung oder anderer Kram. Alles, was du 6 Monate nicht gebraucht hast, kann weg. Probiere das mal mit einem Zimmer aus. Fange mit einem Zimmer an. Oder mit einem Schrank, mit einer Schublade. Nach und nach wirst du merken wie gut dir das tut. Und Achtung: Das kann auch etwas verändern. Du trennst dich nämlich dabei nicht nur von Dingen, sondern auch von Gefühlen, von Gefühlen zu diesen Dingen. Ja, lasse los. Und warte ab, was passiert.


5. >> Beschäftige dich mit Rezepten, probiere neue Sportmöglichkeiten zu Hause. Probiere einfach Neues aus!


6. >> Verbringe Zeit mit dir selbst in Ruhe. Ohne TV, ohne Radio, ohne Internet. Welche Gedanken kommen zu              dir? Lasse einfach geschehen. Und: Schaue es dir mit etwas Abstand an. Wenn du weinen musst, dann weine.                  Das ist vollkommen ok und tut gut, befreit. Wenn du schreien musst, dann schreie. Das tut auch gut. Wenn du                lachen musst, dann lache. Ob weinen, schreien oder lachen…es lösen sich Dinge. Wut kann verschwinden. Ich                  habe oft genug aufgrund seelischer Schmerzen zusammen gekrümmt auf dem Boden gelegen. Wenn es dir auch              so gehen sollte, lasse es zu. Kämpfe nicht dagegen, verdränge es nicht. Es kommen auch wieder andere Zeiten.                Da musst du jetzt eben einfach durch. Nur so kann auch eine Veränderung geschehen.


7. >> Spiele mit deinen Liebsten oder Freunden oder Nachbarn oder mit wem auch immer Gesellschaftsspiele.                Aber nicht am PC sondern noch in echt. Also Brettspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Monopoly, oder                          Kartenspiele wie Romé, Skat…was es nicht alles noch so gibt.


Mein zusätzlicher 8. TIP ist: Bilde dich weiter. Buche z.B. einen Online-Kurs. Was wolltest du schon immer mal lernen? Na dann nichts wie los!

Mein zusätzlicher 9. TIP: Lese. Wolltest du immer schon mal ein Buch lesen, bist aber aus Zeitmangel nicht dazu gekommen? Es gibt ja auch die Möglichkeit die Bücher zu hören, also dir vorlesen zu lassen. Das mag ich auch mal ganz gerne.

So, das waren meine 7 + 2 Tips in Bezug auf die Zeit der Veränderungen. Natürlich solltest du die allgemeinen Hinweise der Regierung wie Hände waschen, Abstand zu Menschen halten usw. auch beibehalten.

Vielleicht kanntest du das alles schon, oder kanntest meine Tips bereits. Dann gebe mir gerne Feedback, schreibe in die Kommentare: was war bis jetzt deine größte Herausforderung im Leben, wie du es geschafft hast, was du verändert hast in deinem Leben, wie du mit bestimmten Situationen umgehst, was dir geholfen hat oder was dir immer hilft. Lasse uns bitte teilhaben. Wir können alle voneinander lernen.

Ich habe in den letzten 10 Jahren so unfassbar viel gelernt. Und lerne natürlich immer noch. Aber auch nur, weil ich es zugelassen habe und weiterhin zulasse. Ich war willig zu lernen, offen für Veränderung. War ich immer und werde ich immer sein. Mit einem Unterschied: Ich kämpfe nicht mehr gegen angeblich Negatives in meinem Leben. Ich schaue mir die herausfordernde Situation an, und überlege was ich wie ändern möchte. Wichtig ist auch: Manchmal kannst du gar nichts ändern. Aus unterschiedlichen Gründen. Vielleicht weil du ganz viel lernen sollst aus dieser Situation. Dann akzeptiere es und versuche das Beste daraus zu machen. Meine Oma sagte immer: „Es kommen auch wieder andere Zeiten“. Ja, und so ist es. Auch gute Zeiten halten nicht ewig. Leben heißt eben Veränderung. Diese paar Worte haben mir oft so viel geholfen. Sie ist schon lange nicht mehr auf dieser Erde. Und sie fehlt mir so sehr.

Also lass geschehen, was geschieht, schau es dir genau an. Was soll es dir zeigen? Worauf sollst du vielleicht achten? Wenn du es ändern kannst, dann tue es. Wenn nicht, dann akzeptiere es für eine gewisse Zeit und habe ein gutes Gefühl dabei. Damit meine ich aber trotzdem: Zwischendurch schauen, ob nun eine Veränderung möglich ist. Nochmals: Leben heißt Veränderung, nicht Stillstand. Wenn du mir bereits einige Zeit verfolgst, kennst du einige meiner Herausforderungen, die ich im Leben hatte. Ob das Mobbing/Bossing war, Jahrzehntelang heftigste Schmerzen, heftigste Depressionen, ein Einbruch während ich zu Hause war und einiges mehr…Das sind die Dinge, die ich erzählen kann. Es gibt schlimmere Dinge, die ich erlebt habe, über die ich nicht in der Öffentlichkeit reden möchte. Du siehst, ich habe alles überlebt und bin daran gewachsen. Diese Dinge hätte ich nicht ändern können. Sie wären so oder so passiert. Vielleicht in einer anderen Form, mit anderen Beteiligten. Aber das, was ich als Aufgabe bekommen sollte, hätte ich so oder so bekommen. Was ich lernen sollte, sollte ich lernen. Und mit all diesen Dingen bin ich gestärkt und gewachsen. Sie gehören alle zu mir. Ich möchte nichts missen. Denn all das hat mich zu der Stärke gebracht, die ich heute habe. Und die möchte ich nicht mehr missen. Das fühlt sich nämlich unfassbar gut an.

Stärke

Warum ist jetzt Corona da? 

Dazu habe ich auch meine Meinung, und lange überlegt, ob ich meine Meinung mitteile. Da ich aber nun mal dafür bekannt bin Tacheless zu reden, habe ich mich DAFÜR entschieden.

Corona >> Es war dringend eine Veränderung notwendig. Nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern weltweit! Die wenigsten haben sich gekehrt um die Umwelt, ob Tiere für ihr Bedürfnis z.B. für ihr Essen sterben…, alles ist zu schnell und zu oberflächlich geworden. Corona ist in etwa das, was passiert, wenn du Veränderungen in deinem Leben, in deinem Verhalten nicht freiwillig vornimmst. Dann wirst du nämlich gezwungen. Viele Menschen sind ja auch VerdrängerInnen, oder haben Aufschieberitis. Ja, dann kommt eben Corona. Es war notwendig. Das ist meine Meinung. Und bis zum Schluß laufen sie auf den Straßen umher, weil sie einfach nicht begreifen. Corona wird alles verändern. Schon jetzt sehe ich positive Veränderungen. Menschen helfen sich auf einmal vermehrt gegenseitig, packen gemeinsam an. Und das ist genau das, was es ausmacht. Gemeinsam – zusammen. Weil es eben nicht nur Deutschland oder vereinzelte Länder sind. Nein – die ganze Welt. Wir gegen Corona. Na dann können wir doch endlich mal  wieder gegen etwas sein. 😉 ABER : GEMEINSAM GEGEN ETWAS. Genau das ist der Unterschied. Würde es z.B. nur Deutschland betreffen, würde sich in den anderen Ländern kaum jemand drum scheren. Sie würden uns bemitleiden, und der ein oder andere auch helfen. Aber so hat es eine ganz andere Auswirkung. Corona bringt die Veränderung hervor, die wir alleine nicht geschafft haben.

MEHR MITGEFÜHL UND MEHR LIEBE

Mitgefühl
Mein TV – Auftritt

Du kannst hier auch meinen TV – Auftritt anschauen. Dieser war im Februar 2019. So lange her. Was alles in diesem 1 Jahr passiert ist – unfassbar. Ich habe mich bzw. meine Gedanken nochmals so sehr verändert. Der Auftritt war kurz nach dem „mein Buch“ erschienen ist. Nicht „mein Buch“, sondern: Ich habe an einem Buch mitgeschrieben. Auch nach diesem Auftritt gab es so viele Herausforderungen für mich…


> HIER KOMMST DU ZU MEINEM TV AUFTRITT (Ich rede bei Minute: 13:40, dann 39:58 und 55:22)

Nicole Wagner


Und nun wünsche ich dir wieder einen tollen Wochenbeginn. Bleibe oder werde gesund!


> HIER KOMMST DU ZU MEINER WEBSITE, FALLS DU ETWAS STÖBERN MÖCHTEST


happy

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen